Zweiradsport Hofmann

Bike Ergonomie

Fahrrad-Ergonomie: Fahrer und Bike als Einheit.

Radfahren ist eine der wenigen Fortbewegungsarten, bei denen unterschiedliche Körperteile mit dem Fortbewegungsmittel, dem Fahrrad, permanent als System interagieren. Jede Änderung einer einzelnen Einflussgröße hat Auswirkungen auf den Körper und damit die Effizienz der Fortbewegung. Deshalb sollte das Fahrrad als Ganzes auf den Menschen abgestimmt sein

Sie haben Ihr Traumrad gefunden? Dann wird es jetzt individualisiert und Ihren Ansprüchen angepasst. Denn bei uns bekommt jeder Kunde ein perfekt auf ihn zugeschnittenes Bike. Unser Ziel ist es, das Fahrrad ideal auf seinen Körper und seine Ziele einzustellen. Er soll effizient, schmerzfrei und komfortabel auf seinem neuen Gefährt unterwegs sein.

 

DER SITZBEREICH 

Beim Radfahren lastet der größte Teil deines Körpergewichts auf der verhältnismäßig kleinen Sattelfläche. Der Sitzbereich zählt zu den sensibelsten Regionen des Körpers. Dieser Umstand führt sehr häufig zu Diskomfort, Taubheitsgefühlen und Sitzproblemen beim Radfahren.

Was kann ich gegen Sitzschmerzen tun?
Für eine gesunde Druckverteilung deines Körpergewichtes auf den Sattel sollte das Zusammenspiel von Sitzknochenabstand und Oberkörperneigung harmonieren. Ebenso entscheidend ist die richtige Sattelbreite, so dass genügend Auflagefläche zur Verteilung bereitgestellt wird, die Oberschenkel aber noch frei rotieren können. Im Damm- und Genitalbereich sollte kein hoher Druck herrschen, damit Nerven und Blutbahnen nicht abgeklemmt werden. Ein Entlastungskanal schafft hier Abhilfe und verteilt den Druck auf die unempfindlichen Stellen. 

DIE HAND

Viele Freizeitradfahrer und Profis kennen das Problem, dass die Hände einschlafen oder anfangen zu kribbeln. Die Hand ist ein sehr komplexes und empfindliches Körperteil. Sehr viele Nerven laufen durch das Handgelenk, welches eine Engstelle und somit eine Problemzone darstellt. Durch den geringen Fett- und Muskelanteil ist die Hand wenig geschützt und somit empfindlich gegenüber Druckbelastungen.

Was kann ich dagegen tun?
Der Druck muss flächiger verteilt werden. Durch eine größere Auflagefläche des Griffs verteilen sich die Kräfte besser und die Nerven werden nicht gereizt. Wer diese Probleme hat, sollte sich für einen ergonomischen Flügelgriff entscheiden. Durch die Schraubklemmung von Ergon Griffen lässt sich ein individueller Winkel des Flügels am Lenker fixieren. So wird das Handgelenk aktiv daran gehindert nach unten abzuknicken.

Man sollte unbedingt auf die Sitzposition achten, denn ein schlecht eingestelltes Fahrrad hat ebenfalls negative Auswirkungen auf den Körper.

„Wir wollen den Fahrspaß für jeden Radfahrer spürbar erhöhen.“